Absäuern – Saure Rinse mit Apfelessig – eine natürliche DIY-Haarspülung aus Wasser und Säure, die den pH-Wert von Haar und Kopfhaut reguliert, Kalkablagerungen entfernt und für Glanz sorgt.
Sie wird nach dem Waschen angewendet, nicht ausgespült und ist besonders ideal bei hartem Wasser, Locken oder zur Pflege mit Haarseife.
Grundrezept:
- 1 Liter kaltes Wasser
- 1–2 EL Apfelessig (naturtrüb empfohlen)
- Optional: Ein paar Tropfen ätherisches Öl gegen Essiggeruch (der beim Trocknen ohnehin verfliegt)
Anwendung:
- Haare wie gewohnt waschen
- Die Mischung über Kopfhaut und Haare gießen.
- Nicht ausspülen, sondern direkt ins Handtuch trocken.
Vorteile:
- Glanz & Kämmbarkeit: Schließt die Schuppenschicht der Haare.
- Anti-Kalk: Löst Rückstände, die Haare stumpf machen.
- Kopfhaut: Hilft gegen Juckreiz.
- Alternative: Zitronensaft statt Essig ist auch möglich.
Vorsicht: Bei sehr trockenem Haar oder frisch gefärbtem Haar anfangs vorsichtig dosieren.
Tag-100: Da die meisten Mikroorganismen in saurem Milieu nicht gedeihen, können auch Säuren zum Konservieren von Lebensmitteln herangezogen werden.
Hiervon wird Gebrauch gemacht durch Einlegen von Fleisch und Fisch bzw. von verschiedenen Gemüsen in Essig-Lösungen mit pH-Werten um 4 (saure Gurken, Mixed Pickles etc.).
Auch Fruchtsäuren wie Wein-, Citronen- und Milchsäuren spielen eine Rolle.
Letztere ist das saure Prinzip der Gärungsgemüse (Sauerkraut, Gärgurken).


