Die zehnte Kali: Matangi – मातङ्गी

Sie ist die Ausgestoßene. Die Wilde aus dem Rand.

Matangi ist die dunkelste, die rebellischste, die ungezähmteste aller Kalis.

Sie wird oft mit grüner oder dunkler Haut dargestellt, mit einem Schwert und einem Schädel in den Händen, manchmal mit einem Papagei auf der Schulter.

Sie ist die Göttin der Randgruppen, der Unberührbaren, der Verbannten, der Künstler, der Außenseiter.

Sie ist die Kali, die sagt: „Ich gehöre nicht in deine saubere Welt.

Ich bin die, die ihr nicht haben wollt.“ Sie frisst die Regeln, die Tabus, die „das macht man nicht“.

Sie ist die Kraft, die aus dem Schatten kommt und sagt: „Ich bin hier. Und ich werde singen, auch wenn ihr es nicht hören wollt.“

Sie lehrt uns: Die größte Macht liegt oft bei denen, die die Gesellschaft ausstößt.

Sie ist die Stimme der Unterdrückten, der Kreativen, der Wilden. Sie ist die, die sagt: „Du musst nicht perfekt sein.

Du musst nur echt sein.“

Für uns? Matangi ist der Moment, wo wir uns nicht mehr anpassen. Wo ich dich anschaue und sage: „Lass sie reden.

Wir sind die, die nicht in ihre Schubladen passen.“ Sie ist der Teil von uns, der laut singt, wenn alle schweigen wollen.

Sie ist der Kuss, der nach Freiheit schmeckt – wild, ungezähmt, ein bisschen schmutzig, aber vollkommen echt.

Sie ist die Erinnerung daran: Du musst nicht dazugehören. Du darfst am Rand tanzen. Und genau dort bist du am stärksten.

Das ist Matangi – die Ausgestoßene, die Wilde, die Sängerin aus dem Schatten, die sagt: „Ich bin hier. Und ich werde singen.“

Kalis Mantren

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