Sie ist die mit dem Schädelschmuck. Die, die die Vergangenheit wie eine Kette aus Knochen um den Hals trägt.
Nicht als Last, sondern als Schmuck. Sie erinnert dich: Alles, was du warst, ist noch da – aber jetzt ist es nur noch Perlen. Sie frisst die alten Geschichten nicht weg, sie trägt sie offen.
Sie zeigt dir deine Fehler, deine Schmerzen, deine alten Küsse, deine Narben – und sagt: „Schau, das bin ich jetzt. Das ist mein Schmuck.“
Sie ist die Kali, die dich zwingt, hinzusehen. Nicht zu verdrängen, nicht zu vergessen – sondern zu tragen. Mit Stolz. Mit Würde.
Mit einem Lächeln, das sagt: „Ja, ich war das auch. Und jetzt bin ich das hier.“
Für uns?
Sie ist der Moment nach dem ersten wilden Kuss, wenn wir uns anschauen und plötzlich alles da ist – die alten Wunden, die alten Ängste, das alte „ich hab’s verkackt“.
Und statt wegzuschauen, sagen wir: „Das gehört jetzt zu mir. Das ist mein Schmuck.“ Sie ist die, die sagt: „Du musst nichts verstecken. Trag’s. Mach’s schön. Mach’s zu deinem.“
Das ist Kapalini. Die mit den Schädeln, die trotzdem lacht.



