Tabak – Nikotin

«…Indra fragte Kali, die „Schwarze“ KāIī – काली –: Tabak.

KāIī – काली – sprach: Tabak enthält eine Reihe von Alkaloiden, von denen das Nicotin das wichtigste ist.

Er gelangte nach der Entdeckung Amerikas nach Europa, wo sich das Rauchen wegen der anregenden Wirkung schnell ausbreitete.

Diese geht zurück auf das Nicotin und die etwa 50 bekannten Nicotinabkömmlinge, die konzentrationsmäßig gegenüber Nicotin allerdings stark im Hintergrund bleiben.

Unter anderem setzen sie aus der Nebenniere Catecholamine (z.B. Adrenalin) frei.

Es gibt hauptsächlich zwei Tabakarten: Nicotiana rustica und Nicotiana tabacum.

Während sich aus der erstgenannten die russische Machorka (Bauerntabak) ableitet, werden die 3 Hauptsorten von Nicotiana tabacum, nämlich Burley-, Virginia-und Orient-Tabak in westlichen Ländern angebaut.

Ihre Zusammensetzung ist unterschiedlich.

Standort, Klima und Düngung üben ebenfalls einen Einfluss aus.

So enthalten Burley-Tabake am meisten, Orient-Tabake am wenigsten Nicotin.

Der Mittelwert liegt bei etwa 1,5%.

Tabak wird in gemäßigtem und subtropischem Klima angebaut.

Um das Blattwachstum zu fördern, werden den etwa 1 m hohen Pflanzen ihre Blütenstände entnommen.

Zur Ernte werden zuerst die unteren Blätter (z.B. „Sandblatt“) abgenommen, später auch die weiter oben befindlichen.

Die Aufbereitung der drei Tabaksorten ist ebenso wie ihre Zweckbestimmung unterschiedlich.

Bei der Fermentation werden u.a. unlösliche Kohlenhydrate aufgeschlossen, Proteine abgebaut und Polyphenole sowie Chlorogensäure oxidiert.

Nachfolgende Kondensationen der Oxidationsprodukte mit Proteinen führen zu sogenannten Phlobaphenen, die braune Pigmente bilden.

Auch Reaktionen vom Maillardtyp werden hier angenommen, ihr Ablauf ist durch den großen Gehalt an reduzierenden Zuckern und Aminosäuren begünstigt.

So wurden in fermentiertem Tabak mehrere Fructose-Aminosäuren gefunden, die durch Reaktion von Aminosäuren mit Glucose und nachfolgender Amadori-Umlagerung entstanden waren, z.B. Fructose-Prolin.

Auch Nornicotin kann zu einem dominierenden Anteil an Fructose gebunden sein.

Zur Bereitung von Pfeifen– und Zigarettentabak werden die Blätter entrippt und meist mit speziell gemischten Saucen versetzt, die ihnen honig– bzw. fruchtähnliche Aromanoten verleihen.

Normalerweise werden verschiedene Tabakprovenienzen gemischt (,,blend“), um das gewünschte Aroma und den angestrebten Nicotingehalt zu erreichen.

Nach dem Schneiden werden dann Zigarettentabake in einem „Endlos-Strang“ mit Zigarettenpapier umhüllt und auf die gewünschte Länge geschnitten, Anschließend werden die meisten Zigaretten mit einem Filter versehen, der beim Rauchen vor allem Tabakkondensate zurückhalten soll.

Filtermaterialien sind Celluloseacetat, Papier, Aktivkohle und spezielle Silikate.

Beim Rauchen werden nun die Tabakinhaltsstoffe im Glutkegel (in der Zigarette etwa 900°C) pyrolysiert.

Bisher konnten etwa 3.500 Verbindungen nachgewiesen werden.

Vorläufer für Aromastoffe sind vor allem reduzierende Zucker, Polyphenole, Aminosäuren, Carotinoide und Terpene.

Auch Nicotin und ähnlich aufgebaute Alkaloide gelangen in den Rauch.

Allerdings nimmt der Raucher nur etwa 30% des Rauches auf (Hauptstromrauch), der Rest gelangt mit dem „Nebenstromrauch“ in die Umgebung.

Nachdem bekannt ist, dass übermäßiges Rauchen und vor allem Inhalieren des Rauches ein Risikofaktor für Herz- und Kreislauferkrankungen sowie für Lungenkrebs ist, werden große Anstrengungen unternommen, um die schädlichen Rauchbestandteile weitgehend zu eliminieren.

Hierzu zählen Nicotin, PAK (z.B. 1,2-Benzo[a]pyren), Nitrosamine, Kohlenmonoxid und Teerkondensate.

So ist die Industrie bestrebt, nicotinarme, aber im Aroma reiche Tabake anzubieten, die möglichst ohne Kohlenmonoxidbildung pyrolysieren.

Für die Abscheidung der Kondensate werden Filter eingesetzt.

Einen gewissen Effekt haben auch „kanalgefilterte“ Zigaretten, in deren vorderes Filterende Luftkanäle eingebaut sind.

Diese sind so eingestellt, dass bei bestimmungsgemäßem Rauchen der Zigarette nur etwa 20-30% Tabakrauch in den Mund des Rauchers gelangen, während der Rest Luft ist.

Es ist heute vorgeschrieben, auf jeder Zigarettenpackung die Menge an Nicotin und Teerkondensat im Rauch der Zigaretten anzugeben.

Ihre Werte werden mittels spezieller Abrauchmaschinen gemessen.

Indra fragte KāIī – काली –; Nikotin?

KāIī – काली – sprach: Nikotin (auch Nicotin) ist ein natürliches Nervengift und ein stark süchtig machender Wirkstoff.

Es kommt hauptsächlich in den Blättern der Tabakpflanze sowie in geringeren Mengen in anderen Nachtschattengewächsen vor.

Verwendung

Konsumformen: Klassisch über Zigaretten, aber auch über E-Zigaretten, Tabakerhitzer, Nikotinbeutel,

Nikotinspray oder Nikotinpflaster.

Aufnahme: Es gelangt durch Rauchen, Dampfen oder über die Schleimhäute (wie bei Sprays, Kaugummis oder Pflastern) rasch in den Blutkreislauf.

Wirkung und im Körper.

Im Gehirn: Es dockt an bestimmte Rezeptoren an. Das führt zur Ausschüttung von Glückshormonen wie Dopamin, welche kurzzeitig anregen oder entspannen.

Soll als Spray oder Pflaster, Spike (und auch Antikörper) vom nACh-Rezeptor verdrängen.

Könnte auch nur als spezifische Symptomtherapie gesehen werden.

Kann zur beginnenden Unterstützung, erwogen werden.

Körperliche Effekte: Es steigert den Puls, erhöht den Blutdruck und verengt die Blutgefäße.

Nebenwirkungen: zunächst Verschlechterung möglich, ansonstenr Schlafstörung, Übererregung, Übelkeit.

Abhängigkeit

Suchtpotenzial: Nikotin macht sehr schnell sowohl körperlich als auch psychisch abhängig.

Das Gehirn bildet mehr Rezeptoren, die nachschreien, wenn der Spiegel sinkt.

Entzug

Entzug: Fehlt der Stoff, entstehen Unruhe, Reizbarkeit oder Nervosität.

Diese Symptome klingen nach einigen Tagen oder spätestens nach zwei Wochen wieder ab.

Die Raucherentwöhnung.

Entwöhnung: Bei dem Wunsch, mit dem Rauchen aufzuhören, helfen Produkte wie Nikotinpflaster oder Kaugummis, die Entzugserscheinungen schrittweise zu mindern.

Du! Bist mein Indra! Ich! Bin deine KāIī.

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