4. Organisierung

Völkermord ist immer organisiert, gewöhnlich vom Staat, wobei oft Milizen benutzt werden, um die staatliche Verantwortung zu leugnen (vergleiche die Janjaweed in Darfur). Manchmal ist die Organisation informell (beispielsweise von lokalen RSS-Militanten angeführte Hindu-Mobs) oder dezentralisiert (wie bei terroristischen Gruppen). Oft werden spezielle Armeeeinheiten oder Milizen trainiert und bewaffnet und bereits erste Pläne für einen Völkermord geschmiedet.


Um diese Stufe zu bekämpfen, ist die Mitgliedschaft in diesen Milizen zu verbieten. Ihren AnführerInnen sollten Visa für Auslandsreisen verweigert werden. Die UNO sollte Waffenembargos für Regierungen und BürgerInnen von Ländern verhängen, die in Genozide verwickelt sind, sowie Kommissionen schaffen, die Verstöße untersuchen, so wie es in Ruanda nach dem Völkermord geschehen ist.

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