Das Grundprinzip; Eine Kapitel besteht aus vier Bausteinen;
– Eine konkrete Geschichte
– Eine Erkenntnis; https://www.haarfluesterer.net/erkenntnis/, die sich daraus ergibt
– Konkrete Konsequenzen, für die Leser
– Ein Call to Action, der logisch daran anschließt
Wichtig, ist die Reihenfolge.
Am Anfang steht die Geschichte, nicht das Fachthema.
Der Leser wird zunächst in eine konkrete Situation hineingezogen, erst danach zeigt sich, warum diese Geschichte relevant ist.
Baustein 1; Die Geschichte
Geeignet, sind kleine, oder große Situationen, aus dem echten Leben;
– eine Begegnung
– ein Missverständnis
– eine Fehlentscheidung
– etwas, das dich überrascht hat
– eine Situation mit einem Kunden
– ein Moment aus dem Familienalltag
– eine Beobachtung auf Reisen
– ein Einkauf; https://www.haarfluesterer.net/tag/einkaufsliste/
– eine Unterhaltung
– etwas, das erst im Rückblick interessant wurde
Die Geschichte muss nicht direkt, mit deinem Fachgebiet zu tun haben.
Eine Alltagsszene, kann beispielsweise, zu einer Erkenntnis über; Führung,; https://www.haarfluesterer.net/3-fuehrungssystematik/, Kommunikation, Marketing,; https://www.haarfluesterer.net/2-marketingsystematik/, oder Entscheidungsverhalten, führen.
Gute Einstiege
Starte möglichst nah an der Situation.
Zum Beispiel;
– „Letzte Woche ist mir etwas passiert, über das ich anschließend noch länger nachgedacht habe.“
– „Neulich stand ich …“
– „Vor ein paar Jahren habe ich …“
– „Ich werde einen Satz nicht vergessen, den mir einmal jemand gesagt hat.“
– „Eigentlich wollte ich nur …“
– „Früher dachte ich …
– „Vor kurzem saß ich in einem Gespräch und merkte plötzlich …“
– „Ich muss dir von einer kleinen Situation erzählen.“Was die Geschichte braucht
Der Leser sollte schnell verstehen;
– Wo spielt die Szene?
– Wer ist beteiligt?
– Was war der Ausgangspunkt?
– Was passiert?
– Wie hast du reagiert?
– Was ging dir dabei durch den Kopf?
– Was hat die Situation verändert?
# Wenn der Leser erst nach mehreren Absätzen herausfinden muss, wo er sich befindet oder worum es geht, fehlt Kontext.
Konkretheit, statt Zusammenfassung
Nicht; „Das Gespräch, verlief schwierig.“
Besser; „Nach ungefähr zehn Minuten merkte ich, dass wir über völlig unterschiedliche Dinge sprachen.“
Nicht; „Sie reagierte unfreundlich.“
Besser; Beschreiben, was tatsächlich gesagt oder getan wurde. Dabei gilt: Nur Details verwenden, die wirklich bekannt sind.
Spannung
Eine Newslettergeschichte braucht keinen großen Wendepunkt.
Schon diese Bewegung kann ausreichen; „Ich dachte zuerst X. Dann passierte Y. Danach habe ich die Situation anders gesehen.“
Geeignete Übergänge können sein;
– „Doch dann …“
– „Erst später …“
– „In diesem Moment …“
– „Mein erster Gedanke war …“
– „Dann kam noch ein zweiter.“
– „Rückblickend war genau das interessant.“
Baustein 2; Die Erkenntnis; https://www.haarfluesterer.net/erkenntnis/ # Nach der Story folgt der Transfer.
Die Frage lautet; Warum erzählst du genau diese Geschichte?
Die Antwort, sollte möglichst klar in einem einzigen Satz formulierbar sein.
Zum Beispiel; „Nicht jede scharfe Reaktion meines Gegenübers hat tatsächlich mit mir zu tun.“
Oder; „Gute Kommunikation beginnt manchmal damit, nicht auf den ersten Impuls zu reagieren.“
Die Erkenntnis, darf nicht willkürlich an die Geschichte angeklebt werden.
Übergänge von der Geschichte, zur Erkenntnis.
Zum Beispiel;
– „Warum ich dir das erzähle?“
– „Genau daran musste ich später noch denken.“
– „Diese Situation hat mich an etwas erinnert.“
– „Was ich daraus mitgenommen habe …“
– „Und genau hier liegt für mich der interessante Punkt.“
– „Das Ganze hat mir noch einmal gezeigt …
“Baustein 3; Was der Leser daraus mitnehmen kann
Nun wird die Erkenntnis praktisch. Zwei bis vier Punkte reichen oft.
Beispiel; Was du daraus mitnehmen kannst;
– Prüfe, ob deine erste Interpretation wirklich die einzige mögliche ist.
– Verschaffe dir möglichst einen Moment, bevor du reagierst.
– Entscheide bewusst, ob du eine Grenze setzen oder eine Sache ziehen lassen möchtest.
Alle Punkte sollten dieselbe Kernbotschaft unterstützen. Drei völlig verschiedene Tipps nur deshalb nennen, weil drei Bulletpoints gut aussehen, trägt nicht.
Baustein 4; Der Call to Action ; https://www.haarfluesterer.net/call-to-action/
Der CTA sollte nicht wie ein Fremdkörper wirken.
Wenn die Mail über schwierige Kommunikation handelt, kann der CTA beispielsweise zu einem Kommunikationsangebot führen.
Wenn die Mail über Sichtbarkeit handelt, sollte der CTA dazu passen.
Ein guter CTA beantwortet;
– Für wen ist das relevant?
– Wobei kannst du helfen?
– Was soll der Leser jetzt konkret tun?
– Was passiert danach?
Zum Beispiel; „Wenn du vor einem schwierigen Gespräch stehst, und vorher deine Gedanken, sortieren möchtest, schreib mir.
Erzähl mir kurz, worum es geht, und wir schauen, ob und wie ich dich, unterstützen kann.“


