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- Kapitel 9: Kāli und Raktabīja – unaufhaltsame Vermehrung von Negativität, wenn man sie nicht an der Wurzel packt…
- Kapitel 10: Śumbha und Niśumbha
Kapitel 11 – Der Lobpreis der Göttin (Devi Stuti)
Nachdem Śumbha getötet ist, sind alle Dämonen besiegt und die Welt wieder in Frieden.
Die Götter sind überglücklich und bringen der Göttin ihren tiefen Dank und ihre Verehrung entgegen.
In diesem Kapitel stimmen die Götter (angegeführt von Indra) ein wunderschönes, langes Loblied auf die Göttin an. Sie preisen ihre Größe, ihre verschiedenen Formen und ihre unermessliche Macht.
Es ist ein sehr poetisches und hymnisches Kapitel. Das Kapitel enthält unter anderem den berühmten Vers, in dem es heißt, dass die Göttin in allen Wesen als Bewusstsein, als Kraft, als Hunger, als Schlaf, als Scham, als Frieden usw. wirkt – also quasi in allem und jedem anwesend ist. Es ist das Kapitel der reinen Verehrung und des Dankes, ohne neue Kampfhandlung.
Wie geht das nächste Kapitel dann weiter?
Kapitel 12 (devīmāhātmye phalaśrutiḥ) – Das Kapitel der Früchte Das ist ein sehr wichtiges und charakteristisches Kapitel. Hier spricht der Weise Markandeya direkt zum König Suratha und erklärt ihm, welche spirituellen und weltlichen Früchte (phala) man erhält, wenn man das Devi Mahatmya liest oder rezitiert.
Kurz gesagt geht es so weiter: Markandeya erklärt dem König, dass das Hören oder Rezitieren dieser Geschichte große Segnungen bringt: – Man wird von Feinden, Gefahren und Leiden befreit. – Man erhält Wohlstand, Sieg, Gesundheit und Erfolg. – Besonders betont wird, dass das Lesen an bestimmten Tagen (z. B. Navaratri) besonders wirkungsvoll ist. – Wer das Devi Mahatmya mit Hingabe hört oder liest, wird von der Göttin selbst beschützt.
Es ist im Prinzip das „Ergebnis-Kapitel – also die klassische phalaśruti, in der die Vorteile der vorangegangenen Geschichte aufgezählt werden. Das Kapitel ist eher lehrhaft als erzählerisch.
Möchtest du auch noch eine kurze Zusammenfassung von Kapitel 13 (dem allerletzten Kapitel)?
Ja, gerne.
Kapitel 13 – Die Erfüllung der Wünsche von König und Kaufmann Das Kapitel schließt den Rahmen der gesamten Erzählung ab.
Markandeya beendet die Geschichte und kehrt zurück zu König Suratha und dem Kaufmann Samādhi, die ihm am Anfang zugehört hatten.
Er erklärt beiden, welche Früchte sie durch das Hören der Geschichte erhalten haben.
Daraufhin gewährt die Göttin beiden eine Vision.
Sie erscheint ihnen und gewährt jedem einen Wunsch. – König Suratha wünscht sich sein Königreich zurück und die Herrschaft über seine Feinde. – Der Kaufmann Samādhi wünscht sich die endgültige Befreiung (moksha) von der Welt und allen Bindungen.
Die Göttin gewährt beiden ihre Wünsche. Suratha erhält sein Königreich zurück, und der Kaufmann wird von allen weltlichen Bindungen befreit.
Danach verabschiedet sich die Göttin, und das Devi Mahatmya endet mit dem Lob der Göttin. Das Kapitel rundet die ganze Geschichte ab, indem es zeigt, dass die Göttin sowohl weltlichen Erfolg als auch spirituelle Befreiung schenken kann – je nach dem, was der Verehrer sich aufrichtig wünscht.



