Die Auswirkungen des Kapha, das Wasserelement
12-(1). Als Kapya diese Aussage von Marici hörte, sagte er: „Es ist allein Soma, das Wasserelement, das sich im Kapha des Körpers befindet, das gute und schlechte Folgen hervorruft, je nachdem, ob es sich in einem normalen oder einem abnormalen Zustand befindet.“
12. Dies sind: Festigkeit und Schlaffheit, Fülle und Auszehrung, Tatendrang und Mattigkeit, Manneskraft und Impotenz, Wissen und Unwissenheit, Verstand und Verblödung sowie alle anderen Paare gegensätzlicher Eigenschaften.“
Eine Kapha-Dosha-Ungleichheit (Kapha-Überschuss) zeigt sich im Ayurveda durch ein Schweregefühl, Trägheit, Kälte und Flüssigkeitsansammlungen.
Sie wird meist durch Bewegungsmangel, schwere oder süße Ernährung und nass-kaltes Wetter ausgelöst. Der Ausgleich erfolgt über Aktivierung, Wärme, leichte Ernährung und Veränderung. [1, 2, 3, 4, 5]
Typische Anzeichen einer Kapha-Störung.
Das erdige und wässrige Kapha-Prinzip gerät aus der Balance, wenn es an Leichtigkeit und Bewegung fehlt. Die Symptome zeigen sich auf physischer und mentaler Ebene: [6, 7]
Körperlich: Gewichtszunahme, Trägheit nach dem Essen, übermäßige Schleimbildung (z.B. chronischer Schnupfen), Wassereinlagerungen, langes und schweres Aufwachen am Morgen.
Mental: Antriebslosigkeit, Depressionen, stures Festhalten an alten Mustern, Melancholie und übermäßige Anhänglichkeit. [8, 9, 10, 11]
Bewährte Gegenmaßnahmen und Ausgleich.
Um die Kapha-Stagnation zu durchbrechen und Energie zu gewinnen, empfiehlt die ayurvedische Lehre folgende Anpassungen:
1. Ernährung (Leicht, Warm und Scharf).
Bevorzugen: Warme, leichte und trockene Speisen. Ideal sind scharfe Gewürze (Chili, Ingwer, Pfeffer, Senfkörner), herbes Gemüse (wie Brokkoli, Kohl, Spinat), Hülsenfrüchte und bittere Kräuter. [12, 13, 14, 15, 16]
Meiden: Schwere, fettige, kalte und süße Lebensmittel. Reduzieren Sie Milchprodukte (Käse, Joghurt), Weizen, Fleisch, frittierte Speisen, Eiscreme und Zucker auf ein Minimum. [17, 18, 19, 20, 21]
2. Lebensstil und Alltag.
Dynamische Bewegung: Regelmäßiger, schweißtreibender Sport ist essenziell. Ideal sind Joggen, intensives Vinyasa-Yoga, Radfahren oder HIIT-Training – am besten am frühen Morgen. [22, 23]
Kein Mittagsschlaf: Schlafen tagsüber erhöht Kapha drastisch und verstärkt die Trägheit. Versuchen Sie, vor 06:00 Uhr morgens aufzustehen. [24, 25]
Anregung: Trockenmassagen mit einem Seidenhandschuh (Garshan) kurbeln den Stoffwechsel und Lymphfluss an. Suchen Sie bewusst nach neuen Impulsen und Abwechslung im Alltag. [26]
Weiterführende Tipps zur Aktivierung des Kapha-Doshas und passende Rezepte finden Sie auf den Fachseiten der Europäischen Akademie für Ayurveda oder bei Maharishi Ayurveda. [27]
Um Ihren Kapha-Überschuss gezielt abzubauen, schauen:
Ob eher körperliche Trägheit (Gewicht, Schleim) oder mentale Antriebslosigkeit.
Wie viel Zeit morgens für eine aktivierende Routine aufgebracht werden kann. [28, 29]
Daraufhin ein schnelles Morgen-Workout oder einen Stoffwechsel-Power-Plan zusammenstellen.


