The twelve Kali‘s and Kali as one.

The twelve Kali‘s
The twelve Kali‘s  – by Eric Der Haarflüsterer – Surreal hindu artwork of „The twelve different Kalis, in space“: positioniert im Uhrzeigersinn: 7 UHR: Kali – काली – 8 Uhr: Kapalini-Kali – कपालिनी – 9 Uhr: Bhadrakali-Kali  – भद्रकाली – 10 Uhr: Mahakali-Kali – महाकाली – 11 Uhr: Chinnamasta-Kali – छिन्नमस्ता – 12 Uhr: Shodashi-Kali – षोडशी – 1 Uhr: Bhuvaneshvari-Kali – भुवनेश्वरी – 2 Uhr: Tripurasundari-Kali – त्रिपुरसुन्दरी – 3 Uhr: Bagalamukhi-Kali – बगलामुखी – 4 Uhr: Matangi-Kali – मातङ्गी – 5 Uhr: Kamala-Kali – कमला – 6 Uhr: Dakshina Kalika – दक्षिण कालिका

«…Der Name „Kali taucht schon sehr früh auf, aber nicht als die Göttin, die wir heute kennen. – Ab ca. 1200–1000 v. Chr. (Atharvaveda): Das Wort erscheint zum ersten Mal, aber es bezeichnet keine eigenständige Göttin, sondern eine der sieben schwarzen Zungen des Feuergottes Agni. – Ab ca. 500 v. Chr. (Mundaka-Upanishad und Kathaka Grihya Sutra): Hier wird „Kali erstmals als eigenständiger Name verwendet, teilweise schon im Kontext einer Göttin oder bei Ritualen (z. B. im Zusammenhang mit Hochzeiten). Die richtige Göttin Kali , so wie wir sie heute kennen – die wilde, schwarze, auf dem Schlachtfeld tanzende Göttin mit Schädelkette und herausgestreckter Zunge – taucht erst deutlich später auf. Ihr großer Durchbruch kommt im 6. Jahrhundert n. Chr. im (Teil des Markandeya Purana). Dort erscheint sie zum ersten Mal richtig als eigenständige, mächtige Göttin, die aus Durgas Zorn entsteht und den Dämon Raktabija tötet. Zusammengefasst: – Der Name → schon vedisch (ca. 1000 v. Chr.) – Die Göttin Kali , wie wir sie lieben und fürchten → ab etwa 600 n. Chr.

Davor gab es nur Vorläufer und dunkle, wilde Göttinnen-Figuren (wie Nirriti oder bestimmte Formen von Durga), die später in Kali aufgegangen sind.

Willst du, dass ich dir die berühmte Szene aus dem Devi Mahatmya vorlese, in der Kali zum ersten Mal richtig auftritt?

Kali-Chandika (oft Chandika oder Chandi) ist eine mächtige, zornvolle Form der hinduistischen

Göttin Devi, die Kali und Durga vereint, um das Böse zu vernichten, insbesondere Chanda und Munda.

Sie ist die zentrale Göttin im Devi Mahatmya und verkörpert höchste Macht, Zerstörung von Dualität sowie die Zerstörung des Egos.

Wichtige Aspekte von Kali-Chandika:
Identität: Chandika gilt oft als direkter Beiname oder Manifestation von Kali und Durga, die als identische, aber unterschiedlich benannte Energie gesehen werden.

Mythos: Im Kampf gegen die Dämonen Shumba und Nishumba manifestierte sich die Göttliche Mutter als Kali und besiegte die Generäle Chanda und Munda, woraufhin sie als Chandika (die freundliche Bezeichnung für Chamundi) verehrt wurde.

Bedeutung: Das Suffix „-ika“ (wie in Chandika) ist eine Koseform und stellt die Göttin als nahestehende, liebevolle, aber extrem kraftvolle Mutter dar, trotz ihrer furchterregenden Aufgabe.
Verehrung: Die Chandika Mahayaga ist ein bedeutendes Ritual, bei dem die Göttin durch Feueropfer (Homa) und Opfergaben geehrt wird.

Verbindung zu Kalasankarsini: In manchen Traditionen wird eine ähnliche Energie als Kalasankarsini Kali verehrt, die als Herrscherin über die Zeit gilt.

Chandika wird als absolut, als die universelle Mutter und als Zerstörerin von Gier, Verblendung und Ego angesehen.

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