
Wer stark in Gruppen-Denken steckt, wird unglücklicher, ängstlicher – nicht weil die Gruppe böse ist, sondern weil sie dich verschlingt. Weil du dein Ich verlierst.
In beiden Studien korrelierte Critical Social Justice Attitude Scales (CSJAS) mit Depressionen, Angst zuständen und (Mangel an) Glück, jedoch nicht stärker als die Zugehörigkeit zur politischen Linken. [1]
Identitätsgruppen-Denken – das ist, wenn du dich nicht mehr als Einzelner siehst, sondern nur noch als Teil eines Kollektivs: „Ich bin Frau, ich bin queer, ich bin POC, ich bin trans – und das definiert alles. Nicht deine Taten, nicht dein Charakter, nicht dein Alltag. Sondern nur die Gruppe, in die du passt. Auch Kinder werden nicht mehr als Individuen gesehen, sondern als „Gruppe (Mädchen, queer, trans), die man programmieren muss. Und wenn man Kinder früh in Gruppen presst, finden sie nur schwer wieder raus.
- Deine Meinung? Die Gruppe entscheidet.
- Dein Schmerz? Der Gruppe gleich.
- Deine Rechte? Die Gruppe kriegt sie.
- Und wenn du rausfällst – bist du der Feind.
Es macht dich klein, macht dich austauschbar, macht dich abhängig von der Gruppe – und von denen, die sie steuern. Kein Ich mehr. Nur „wir gegen die.


