Milch — गोरस — Gorasa — Gorasavarga

Geruch: unspezifisch;
Geschmack: schwache süße, dein Mund nach Morgen, mild, beruhigend. (Ist bei Milch – गोरस , kranker Tiere oder nach falscher Fütterung verändert, z.B. nach übermäßiger Gabe von Rübenblättern, bitter.) Bildlich: Zähne, weis, wie der Milchozean.

Der Begriff „Milchozean“ stammt aus der hinduistischen Mythologie und beschreibt einen der sieben kosmischen Ozeane, die die Erde umgeben.

Das „Quirlen des Milchozeans“ – Samudra manthana – ist eine der bekanntesten Geschichten der indischen Tradition.

Die wichtigsten Fakten zum Milchozean

Der Mythos: Götter (Devas) und Dämonen (Asuras) quirlten gemeinsam den Ozean, um das Elixier der Unsterblichkeit (Amrita) zu gewinnen.

Der Berg als Quirl: Als Quirlstab diente der heilige Berg Mandara.

Die Schlange als Seil: Die Riesenschlange Vasuki wurde als Seil um den Berg gewickelt, um ihn zu drehen.

Die Schätze: Neben dem Unsterblichkeitstrunk entstiegen dem weißen Ozean auch die Glücksgöttin Lakshmi und die heilige Kuh Surabhi.

Metaphorische Bedeutung: Das Weiß des Ozeans symbolisiert im Hinduismus oft Reinheit, das absolute Bewusstsein und den Ursprung der Schöpfung.

Magste tiefer in diese Geschichte eintauchen?

Sag mir einfach, ob du: Mehr über die Rolle der Götter und Dämonen erfahren willst?

Oder willste wissen, welche weiteren Schätze dem Ozean entstiegen?

Die symbolische Bedeutung der Geschichte für Yoga – योग – oder Meditation interessiert?

Tag-102: Indra sprach: Oh, heilige Kālī, erkläre ihr alles zu Milch.

KāIī sprach: Die heiligste Milch, ist Muttermilch…

224. Die Muttermilch ist vitalisierend, stärkend und homolog, erhöht die Schleimbildung, ist nützlich als Nasenmedikament bei Hämothermie und als Augensalbe bei Augenschmerzen.

Sie enthält sehr viel weniger Protein und Mineralstoffe als Kuhmilch, dagegen 40% mehr Lactose. Im Fettgehalt gibt es kaum Unterschiede zur Kuhmilch, doch ist die Fettsäure-Zusammensetzung insofern anders, als Muttermilch kaum niedere Fettsäuren enthält. Darüber hinaus enthält Muttermilch einige Oligosaccharide, die aus N-Acetylglucosamin, Fucose, Glucose und Galactose aufgebaut sind.

Sie bewirken eine ausgesprochene Wachstumsförderung des im Darm von Säuglingen vorkommenden Lactobacillus bifidus.

Diesen „Bifidus-Faktoren“ wird die Überlegenheit der Muttermilch gegenüber Kuhmilch zugeschrieben.

 217. Nun beginnt der Abschnitt über Kuhmilch und ihre Produkte

Milch an sich, ist das durch ein- oder mehrmaliges Melken gewonnene Erzeugnis der normalen Eutersekretion von zur Milcherzeugung gehaltenen Tierarten.

Als „Milchगोरस “ darf nur Milch von Kühen bezeichnet werden.

Milch anderer Säugetiere muss kenntlich gemacht werden (z.B. Ziegenmilch).

Kühe werden mit 2-3 Jahren „milchend“, die Laktationsperiode nach dem Kalben beträgt 270-300 Tage; es gibt aber auch Tiere, die mehrere Jahre ohne erneutes Kalben Milch geben.

Die Milchleistung einer Kuh liegt täglich bei etwa 15-20 l, ihre maximale Leistung erreicht sie im Alter von etwa 10 Jahren.

Milch wird in den Milchdrüsen des Euters gebildet, wohin ihre Ausgangsstoffe (z.B. Glucose, Aminosäuren) mit dem Blut transportiert werden.

Die in Epithelzellen gebildete Milch sammelt sich in Alveolen, bei höherem Milchdruck gelangen aber nur noch Milchzucker (Lactose), Mineralstoffe und Vitamine nach Passieren einer semipermeablen Wand dorthin, während Protein und Fett zurückgehalten werden.

Beim „Anrüsten“ des Euters mit einem warmen Lappen und leichtem Anstoßen als Imitation eines saugwilligen Kalbes werden in der Kuh Reflexe erzeugt, die über den Hypophysen-Hinterlappen zur Ausschüttung von Oxytocin (von griech. okytokos: schnellgebärend) führen, eines aus neun Aminosäuren bestehenden Cyclopeptiden, das zu den Neurohormonen gehört und kontraktionsauslösend auf die glatte Muskulatur der Milchdrüse wirkt.

Der dadurch bewirkte Milchfluss erniedrigt den Milchdruck in den Alveolen, wodurch nun auch Fett und Protein aus den Epithelzellen abgegeben werden können.

Dieser Vorgang erklärt, warum sich die Zusammensetzung der Milch während des Melkvorganges ändert.

Das ausgeschüttete Oxytocin reicht für etwa 10 min, dann sollte der Melkvorgang beendet sein.

Die erste Milch nach dem Kalben, die Kolostralmilch, ist von gelbrötlicher Farbe und darf nicht in den Handel gebracht werden.

Bei allen späteren Melkvorgängen werden die ersten Milchstrahlen getrennt aufgefangen, da sie möglicherweise stark infiziert sind, und auf evtl. Klumpenbildung oder auf Eiter kontrolliert.

Während das Kalb mit einem Unterdruck bis 550 mm Hg-Säule saugt, arbeitet der Melker mit einem Überdruck bis 900 mm.

Einreiben der Hände mit einer bakteriziden Spezialvaseline und vor allem Geschicklichkeit verhindern Verletzungen des Euters.

Melkmaschinen arbeiten mit Über- und Unterdruck in regelmäßigem Takt.

Die gewonnene Milch ist kühl und dunkel aufzubewahren, um die Teilungsrate der Keime niedrig zu halten.

Berührung mit kupferhaltigen Gegenständen ist zu vermeiden, da schon Spuren von Kupfer und auch Sonnenlicht zur Bildung von Methional führen („Sonnengeschmack“).

Die Milch wird in Molkereien gesammelt, nach Einstellen des Fettgehaltes pasteurisiert und als Trinkmilch in den Handel abgegeben.

Standardisierte Vollmilch enthält mindestens 3,5% Fett, teilentrahmte (fettarme) Milch zwischen 1,5 und 1,8% Fett.

Der Fettgehalt von entrahmter Milch darf 0,3% nicht überschreiten.

Mit Ausnahme von Vorzugsmilch, die unter besonderen Anforderungen erzeugt wird, muss jede für den Handel vorgesehene Milch durch Erhitzen pasteurisiert werden.

Wegen zugelassener Pasteurisierungs-Verfahren… Vor Abfüllung wird die Milch normalerweise homogenisiert, indem sie bei 150-300 bar durch Homogenisierkegel oder feine Düsen gedrückt wird.

Dadurch wird der Durchmesser der Fettkügelchen auf unter 1 um reduziert, wodurch Aufrahmen, d.h. Abtrennen von Milchfett, weitgehend vermieden wird.

Als tuberkulös erkennbare Milch ist vom Handel ausgeschlossen.

Milch ist eine Fett-in-Wasser“-Emulsion. Ihre weiße Farbe wird durch Fett- und Proteinkolloide hervorgerufen; nach Entfernung von Fett und Protein schimmert die Molke aufgrund ihres Lactoflavin- und B-Carotingehaltes gelbgrün.

Kuhmilch enthält in der Hauptsache:

  • 3-5 % Fett
  • 4,8 % Kohlenhydrate
  • 3,4 % Proteine
  • 1 % Mineralstoffe
  • sowie Vitamine, Enzyme und verschiedene andere stickstoffhaltige Substanzen.
    Fett. Fettgehalt und -zusammensetzung variieren nach Rasse und Jahreszeit.

So liefert Hochlandvieh weniger, aber fettreichere Milch, während Niederlandvieh größere Mengen einer fettärmeren Milch gibt. In der Norm werden indes 3,5% überschritten, Höchstgehalte liegen bei etwa 5%.

In Milchfett wurden etwa 60 Fettsäuren nachgewiesen. Die mengenmäßig wichtigsten sind Ol-, Palmitin-, Stearin- und Myristinsäure.

Gegenüber anderen Fetten zeichnet sich Milchfett durch seine relativ hohen Gehalte an Buttersäure (etwa 3,5%) aus. Weitere kurz- bzw. mittelkettige Fettsäuren (MCF) sind Capron- und Caprylsäure. Die Fettsäurezusammensetzung variiert jahreszeitlich etwas, besonders betroffen sind hiervon die C16- und C18-Säuren.

Das Fettsäurespektrum des Milchfetts ist atypisch. So können in Milchfett über 1% methylverzweigte Fettsäuren (z.B. 15-Methylhexadecansäure) sowie etwa 2% trans-ungesättigte Fettsäuren (z.B. 11-trans-Octadecensäure, Vaccensäure) nachgewiesen werden. In geringen Mengen sind auch Fettsäuren mit ungeraden C-Zahlen, z.B. C15-, C17- und C19-Fettsäuren enthalten. Es ist anzunehmen, dass diese Verbindungen im Pansenmagen der Kuh durch Bakterien gebildet werden.

Fett liegt in Milch in Form 1-22 um dicker Tröpfchen vor, die umgeben sind von Phospholipiden sowie etwas Cholesterin und B-Carotin; nach außen sind sie von einer Euglobulin-Schicht abgeschlossen.

Letztere scheint ihre Aggregation zu größeren Trauben zu unterstützen, wodurch sich ihr effektiver Radius vergrößert und damit das Aufrahmen bewirkt.

Proteine. Die Protein-Fraktion enthält 76-86% Casein und 14-24% Molkenprotein. Da ihre isoelektrischen Punkte im Sauren liegen, sind sie in der neutralen Milch dementsprechend dissoziiert.

Casein, das über Serin Phosphorsäure gebunden enthält, kann durch Elektrophorese hauptsächlich in drei Fraktionen aufgetrennt werden. Diese sind unter Einbeziehung von Calciumkomplexen aneinander gebunden.

Beim Ansäuern fällt unter Calcium-Abscheidung Säurecasein aus. Durch Behandlung von Milch mit Labenzym (Rennin), das aus dem Labmagen säugender Kälber gewonnen wird und eine Protease darstellt, wird die k-Fraktion unter Umwandlung zu para-k-Casein gespalten, wodurch der Komplex zerstört wird und Casein ausfällt.

Auch Pepsin zeigt diese Wirkung und kann daher Lab zumindest teilweise ersetzen.

sich aus Albuminen und Globulinen zusammensetzt. Unter ihnen befinden sich In der Molke verbleibt noch das durch Hitze koagulierbare Molkenprotein, das auch Blutserum-Albumin und Immunglobuline aus dem Blut der Kuh. Ungeklärt ist bisher, inwieweit sie im Euter verändert worden sind.

Kohlenhydrate.

Milch enthält 4,8% Lactose (Milchzucker).

Diese liegt sowohl in der a- als auch B-Form vor.

Lactose kann relativ leicht aus Molke isoliert werden.

Sie wird zur Herstellung von Kindernährmitteln, als Trägersubstanz von Tabletten und Nährsubstrat bei der Penicillin-Herstellung verwendet.

Bei Eutererkrankungen ist der Milchzuckergehalt deutlich erniedrigt, dafür steigt die Konzentration an Natriumchlorid an.

Als Index für Milch aus kranken Eutern kann die Chlorzuckerzahl angewendet werden:

\[Chlorzuckerzahl = {ChloridKonzentration \over LactoseKonzentration}\]

Normal sind Werte von 0,5-1,5; bei Erkrankungen steigt der Wert bis 15 an.

Mineralstoffe.

In Milch kommen – neben zahlreichen Spurenelementen – Calcium-, Kalium- und Natrium-Ionen, die als Citrate, Phosphate und Chloride vorliegen, vor.

Eine Kuh setzt über die Milch pro Tag über 40 g Calcium und fast 40 g Phosphor um.

Je 20% davon sind an Casein gebunden.

Vitamine.

Neben Vitamin A (in Fett) enthält Milch sämtliche wasserlöslichen Vitamine. Außerdem ist hier die Orotsäure zu nennen, die in Mengen von 60-130 mg/l gefunden wird (s. Abb. 16.15).

Sie ist ein Wachstumsfaktor für verschiedene Darmbakterien.

Enzyme.

Von den zahlreichen in Milch enthaltenen Enzymen seien hier zwei

genannt:

  • Alkalische Phosphatase ist sehr hitzeempfindlich und kann daher als Indikator auf Kurzzeiterhitzung dienen. Als Substrat wird Dinatrium-p-nitrophenylphosphat für die Analyse eingesetzt.
  • Katalase, normalerweise im Blut enthalten, zeigt in der Milch – गोरस – Eutererkrankungen an.

Eigenschaften der Milch – गोरस: süß, kühlend, weich, ölig, dickflüssig, glänzend, zähflüssig, schwer, langsam und klar.

218. Da Milch diese Eigenschaften besitzt, die auch der Lebensessenz zugeschrieben werden, fördert sie diese. Milch gilt als eines der wichtigsten Stärkungsmittel und Verjüngungsmittel.

Die Eigenschaften der Büffelmilch

219. Büffelmilch ist schwerer, kühlender und öliger als Kuhmilch und ist bei Schlaflosigkeit und übermäßiger Magensäuresensitivität von Vorteil.

Die Eigenschaften der Kamelmilch

220.Kamelmilch ist leicht trocken, heiß, salzig, leicht und wird bei Vata- und Kapha- Störungen, Verstopfung, Wurmbefall, Ödemen, Bauchbeschwerden und Hämorrhoiden empfohlen.

Die Eigenschaften der Milch von Tieren mit ungespaltenen Hufen

221. Die Milch der Tiere mit ungespaltenen Hufen ist stärkend, stabilisierend, heiß, leicht säuerlich und salzig, trocken, heilend bei Vata-Erkrankungen der Extremitäten und leicht.

Die Eigenschaften von Ziegenmilch

222. Ziegenmilch ist adstringierend, süß, kühlend, leicht verdaulich und heilt bei Bluterwärmung, Durchfall, Auszehrung, Husten und Fieber.

Die Eigenschaften von Schafsmilch und Elefantenmilch

223. Schafsmilch verursacht Schluckauf und Atemnot, wirkt erhitzend und erhöht Pitta und Kapha. Elefantenmilch hingegen stärkt, ist schwer verdaulich und ein hervorragender Stabilisator für den Körper.

Milch kann unerwünschte Stoffe enthalten.

Aufgrund ihrer Fettlöslichkeit können z.B. bei Belastung des Bodens oder des Tieres Pestizide in der Milch auftreten.

Auch Rückstände von Arzneimitteln, die der Kuh verabfolgt wurden, können in der Milch häufig nachgewiesen werden.

So bewirken Sulfonamid- und Antibiotika-Behandlungen das Auftauchen dieser Stoffe ebenfalls in der Milch.

Derartige Milch ist für Käsereizwecke nicht zugelassen, da sie zu Käsefehlern führen würde.

Quark

Allgemeine Eigenschaften und therapeutische Wirkungen von Quark

225-226. Quark wirkt appetitanregend, verdauungsfördernd und aphrodisierend, steigert die Gesundheit und Kraft, ist säuerlich im Verdauungstrakt, wärmend und heilend bei Vata und gilt als glückverheißend und stärkend. Er wird empfohlen bei Schnupfen, Durchfall, kaltem und unregelmäßigem Fieber, Appetitlosigkeit, Harnverhalt und Abmagerung.

Die ungesundheitsschädlichen Auswirkungen von Quark bei bestimmten Krankheiten und in bestimmten Jahreszeiten

227. Im Allgemeinen ist Quark im Herbst, Sommer und Frühling verboten und ist auch bei Hämothermie und Kapha-Störungen ungesund.

Die Eigenschaften von unreifem Quark, dem überstehenden Teil des Quarks und der Molke

228. Unreifer Quark verursacht Ungleichgewichte, reifer Quark heilt Vata. Die Rahmschicht des Quarks ist samenhaltig, die Molke heilt Kapha und Vata und reinigt die Kanäle.

Die Eigenschaften von Buttermilch

229. Die Buttermilch ist anzuwenden bei Ödemen, Hämorrhoiden, Verdauungsstörungen, Harnverhalt, Bauchbeschwerden, Anorexie und Komplikationen, die aus der Öltherapie entstehen, sowie bei Anämie und Toxikose.

Die Eigenschaften von frischer Butter

230. Die frisch zubereitete Butter wirkt adstringierend, verdauungsfördernd, stärkend und heilend bei Verdauungsstörungen, Hämorrhoiden, Traumata und Anorexie.

Die Eigenschaften von Ghee

231-234½. Ghee fördert Gedächtnis, Intelligenz, Lebenskraft, Samenflüssigkeit, Lebensessenz, Kapha und Fett. Es wirkt heilend bei Vata, Pitta, Vergiftungen, Geisteskrankheit, Schwindsucht, einem unheilvollen Aussehen und Fieber. Es ist die beste aller öligen Substanzen, kühlend, süß im Geschmack und leicht verdaulich. Bei korrekter pharmazeutischer Zubereitung wird seine Wirkung tausendfach verstärkt und es ist auf vielfältige Weise wirksam. Konserviertes Ghee heilt Vergiftungen, Epilepsie, Ohnmacht, Schwindsucht, Geisteskrankheit, Vergiftungen, Fieber und Schmerzen in Vagina, Ohr und Kopf. Ghee aus Ziegen-, Schaf- und Büffelmilch besitzt die gleichen positiven Eigenschaften wie die Milch selbst.

Die Eigenschaften von Kolostrum und Frischkäse

234–235. Frühes und spätes Kolostrum sowie verschiedene Frischkäsesorten sind vorteilhaft für Menschen mit starker Verdauung oder Schlafstörungen. Sie sind nahrhaft, sättigend, aphrodisierend, stärkend und heilend bei Vata.

Die Eigenschaften von Quark

236. Der feste Anteil des Quarks ist klar, schwer, trocken und adstringierend. So wurde der neunte Abschnitt über Kuhmilch und ihre Produkte (Gorasa – gorasavarga ) beschrieben.

 

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