
MEDITIEREN FÜR FRISIERENDE
Meditieren für Frisierende ist Ihre Möglichkeit, Ihr Inneres aufzuräumen und mehr Platz für Glück und Erfüllung zu schaffen. Z.B.: Mantra-Meditation – Tantra – Schreibmeditation – Natur-Meditation – Tier-Meditation – Runenmeditation oder mit Hypno-Coaching zu effektivem Mentaltraining
Tag-0042: Indra fragte Kālī: Was ist den der Unterschied, zwischen Meditation und Trance?
Dhyāna – ध्यान – das siebte Glied des achtgliedrigen Yoga-Pfades, (Aṣṭāṅga); bezeichnet den Zustand der tiefen, ununterbrochenen Meditation oder des anhaltenden kontemplativen Flusses.
Während im Westen unter „Meditation“ oft schon das bloße Schließen der Augen oder eine Entspannungsübung verstanden wird, ist Dhyāna im klassischen Yoga – योग , ein sehr präziser, fortgeschrittener Geisteszustand, bei dem die Trennung zwischen dem Meditierenden und dem Meditationsobjekt beginnt zu verschwimmen.
Definition im Yoga-Sūtra
Im dritten Kapitel (Vibhūti Pāda, Sūtra 3.2) definiert Patañjali Dhyāna extrem präzise; „Tatra pratyaya-ekatānatā dhyānam.“
„Das ununterbrochene Fließen der Aufmerksamkeit auf einen einzigen Punkt hin ist Meditation (Dhyāna).“
Das klassische Gleichnis hierfür ist das Gießen von Öl: Während Konzentration wie fallende Wassertropfen ist (unterbrochen), fließt Dhyāna wie ein stetiger, ununterbrochener Strahl gegossenen Öls.
Der Übergang von Konzentration zu Meditation
Dhyāna steht in einer direkten, aufeinander aufbauenden Dreiergruppe, die Patañjali zusammen als Samyama (die innere Lenkung) bezeichnet. Die Schritte gehen fließend ineinander über:
Stufe 6. Glied – Dhāraṇā (Konzentration); Zustand des Geistes; Der Geist wird auf einen Punkt fixiert, bricht aber immer wieder aus. Man muss ihn aktiv zurückholen. Analogie; Einzelne Regentropfen
Stufe 7. Glied – Dhyāna – ध्यान – Meditation; Die Aufmerksamkeit fließt ohne Unterbrechung oder Ablenkung zum gewählten Objekt. Ein gleichmäßiger Ölstrahl
Stufe 8. Glied – Samādhi (Überbewusstsein); Das Ego löst sich völlig auf. Subjekt (Du) und Objekt (Yantra – यन्त्र ) verschmelzen zu einer Einheit.
Ein Tropfen, der im Ozean aufgeht
Indra fragte; Was passiert bei Dhyāna im Geist?
Kali sprach; Mühelose Aufmerksamkeit; Im Gegensatz zu Dhāraṇā, erfordert Dhyāna,keine Willenskraft, oder Anstrengung mehr.
Der Geist ruht, stabil und friedvoll in der Betrachtung, z. B. auf dem Lebensatem – Prāṇa, einem Mantra – मन्त्र , oder einem inneren Licht.
Auflösung der Kleshas; Da der Geist, in diesem Zustand, vollkommen klar, und frei, von den mentalen Modifikationen, (Vrittis), ist, werden die Ursachen des Leidens, wie die zuvor besprochene Abhiniveśa – अभिनिवेश – Todesangst, oder die Rāga – राग – Anhaftungen – vorübergehend komplett stillgelegt und langfristig an der Wurzel verbrannt.
Möchtest du wissen, mit welchen konkreten Techniken Patañjali den Geist auf Dhyāna vorbereitet, oder möchtest du, das finale Glied, Samādhi, näher beleuchten?



